App aufs Gerät holen
Die App wird nicht aus einem App-Store geladen. Du bekommst einen Link, öffnest ihn im Browser und legst ihn dort als App ab. Danach hat sie ein eigenes Symbol und startet wie jede andere App — ohne Adresszeile, ohne Browser-Rahmen.
Das brauchst du vorher
Wähle dein Gerät
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Link in Safari öffnen. Tippe den Link an, den du bekommen hast, oder gib ihn in Safari ein.
Es muss Safari sein. Chrome und Firefox können auf dem iPhone keine App auf den Home-Bildschirm legen. Falls sich der Link in einer anderen App öffnet (WhatsApp, Mail), tippe auf die drei Punkte oder das Teilen-Symbol und wähle In Safari öffnen.
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Passwort eingeben und anmelden. Damit bist du drin — die App läuft jetzt schon, nur eben im Browser.
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Teilen-Symbol antippen. Das Quadrat mit dem Pfeil nach oben, unten in der Mitte der Safari-Leiste. Auf dem iPad sitzt es oben rechts.
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„Zum Home-Bildschirm" wählen. In der Liste etwas nach unten scrollen. Der Eintrag heißt Zum Home-Bildschirm.
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Namen vergeben und auf „Hinzufügen" tippen. Der Vorschlag passt meistens. Danach liegt das grüne Kalbskopf-Symbol auf deinem Home-Bildschirm.
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Ab jetzt immer über dieses Symbol starten. Nicht mehr über Safari — sonst bekommst du keine Mitteilungen.
Link in Chrome öffnen und mit deinem Passwort anmelden.
Auf die drei Punkte oben rechts tippen.
„App installieren" wählen. Je nach Android-Version heißt der Eintrag auch Zum Startbildschirm hinzufügen — beides führt zum selben Ergebnis.
Bestätigen. Das Symbol landet im App-Menü und meist auch auf dem Startbildschirm.
Hinweis: Manchmal blendet Chrome von selbst unten einen Balken „App installieren" ein. Der tut dasselbe — einfach antippen.
Link in Chrome oder Edge öffnen und anmelden.
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Nach dem Installations-Symbol in der Adresszeile schauen. Ein kleiner Bildschirm mit einem Pfeil nach unten, ganz rechts in der Adresszeile. Draufklicken, dann Installieren.
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Kein Symbol da? Dann über das Menü: drei Punkte oben rechts → Übertragen, speichern und teilen → Seite als App installieren. In Edge heißt es Apps → Diese Website als App installieren.
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Fertig. Die App öffnet sich in einem eigenen Fenster ohne Adresszeile und liegt danach im Startmenü beziehungsweise im Dock.
Auch ohne Installation nutzbar: Du kannst den Link einfach als Lesezeichen ablegen. Die App funktioniert im normalen Browser-Tab genauso — nur eben mit Adresszeile drumherum.
Erste Anmeldung
Was beim ersten Öffnen passiert, hängt davon ab, ob der Betrieb schon eingerichtet ist.
Der Betrieb läuft schon
Du siehst nur ein Feld für das Passwort. Eintragen, Anmelden, fertig. Die Anmeldung hält 15 Tage, danach fragt die App wieder nach dem Passwort. Das ist Absicht: ein weitergegebenes Passwort soll nicht für immer gelten.
Du bist der Erste — Ersteinrichtung
Dann führt dich ein Einrichtungsfenster durch drei Dinge. Solange das nicht durch ist, kommt niemand in die App.
Freischalt-Passwort. Schützt die frische Instanz davor, dass sich jemand anderes aus dem Netz zuerst einrichtet. Bekommst du vom Entwickler beziehungsweise vom Betreiber.
Login-Passwort festlegen. Mindestens 8 Zeichen mit Groß- und Kleinbuchstabe und einer Zahl. Das ist ab jetzt das Passwort für alle, die rein sollen.
PIN (freiwillig). Eine vierstellige PIN, die zusätzlich die Einstellungen sperrt. Sinnvoll, wenn mehrere Leute die App nutzen, aber nicht jeder an den Futterkurven drehen soll. Kannst du auch später noch einrichten oder abschalten.
Passwort vergessen? Es gibt keine „Passwort zurücksetzen"-Mail — die App läuft auf dem Hof, nicht in der Cloud. Melde dich beim Betreiber; er kann das Passwort am Server ändern.
Mitteilungen einschalten
Die App kann dich an offene Aufgaben erinnern, auch wenn sie gar nicht geöffnet ist. Standardmäßig ist das aus — du schaltest es einmal ein.
Die App vom Home-Bildschirm aus starten. Auf dem iPhone ist das Pflicht: aus Safari heraus lässt Apple keine Mitteilungen zu. Erst wenn die App als Symbol auf dem Home-Bildschirm liegt und von dort gestartet wird, funktioniert es.
Zu Einstellungen → Push-Benachrichtigungen gehen und den Schalter umlegen.
Die Rückfrage des Geräts erlauben. Das Handy fragt einmal nach — hier auf Erlauben tippen. Sagst du hier versehentlich nein, musst du es in den Geräte-Einstellungen wieder freigeben.
Was dann kommt
Die App auf einen Blick
Unten sitzen sechs Reiter. Mehr gibt es nicht — alles andere hängt darunter. Tippe einen an, um direkt zum passenden Kapitel zu springen.
Drei Dinge, die überall gleich funktionieren
Übersicht
Die Startseite zeigt bewusst nur den heutigen Tag. Sie soll die Frage beantworten „Was ist jetzt gerade zu tun?" — und sonst nichts. Alles, was gestern war oder morgen kommt, steckt im Kalender.
Der Kalender
Ein Monatsraster mit farbigen Punkten: Geburt, Abgang, Fütterung, Wiegung, Krankheit, To-do, erledigt, was noch kommt, und der berechnete Absetz-Tag. Einen Tag antippen zeigt, was an dem Tag war.
Über dem Kalender liegt ein Suchfeld für alle Aufgaben. Ein Beispiel, das oft gebraucht wird: Tippe abtränken ein, und du siehst, wann welches Kalb beziehungsweise welche Gruppe dran ist — auch für Termine, die noch in der Zukunft liegen. Die Treffer erscheinen als Zeitstrahl um den heutigen Tag herum.
Kälber
Alle lebenden Tiere auf einen Blick, mit Filter und Sortierung. Von hier aus geht es in die Kartei des einzelnen Kalbs.
Ein Kalb anlegen
Grüner Plus-Knopf oben rechts. Pflicht ist nur die Ohrmarke und das Geburtsdatum — alles Weitere kannst du auch später nachtragen.
| Feld | Wofür die App das braucht |
|---|---|
| Ohrmarke | Die Nummer des Kalbs in der ganzen App. |
| Name | Freiwillig. Steht neben der Nummer auf der Kalbkarte und in der Kälberkartei; die Suche findet ihn auch. |
| Geburtsdatum | Bestimmt das Alter — und damit jede Futterempfehlung und jedes automatische To-do. |
| Geschlecht | Für Listen und Auswertungen. |
| Geburtsgewicht | Erster Punkt der Gewichtskurve. Ohne ihn beginnt die Tageszunahme erst bei der ersten Wiegung. |
| Stall & Box | Legt fest, in welcher Reihenfolge das Kalb beim Füttern drankommt — und ob es zu einer Gruppentränke gehört. |
| Futterkurve | Welche Milchkurve gilt. Ohne Auswahl gilt die Standardkurve. |
| Kraftfutter-Kurve | Dasselbe fürs Kraftfutter. |
Gibt es die Ohrmarke schon, fragt die App nach, bevor sie speichert: die kurze Ohrmarke nur unter den lebenden Tieren (sie wiederholt sich über die Jahre), die lange amtliche auch im Archiv.
Die Kartei eines Kalbs
Milch
Der Reiter fürs Tränken. Er zeigt immer nur die nächste offene Mahlzeit — sind morgens alle Kälber versorgt, springt die Anzeige auf mittags beziehungsweise abends und am Ende des Tages auf morgen früh.
Ein Durchgang von vorne bis hinten
Auf den Knopf mit dem Futtertyp tippen — darunter steht Starten. Gibt es mehrere Futtertypen (Vollmilch, MAT-Sorten), hat jeder seinen eigenen Knopf.
Restmilch der letzten Runde eintragen. Die App fragt zuerst, was übrig geblieben ist — der Knopf heißt Restmilch, das Fenster darauf „Restmenge erfassen". Erst danach rechnet sie die neue Empfehlung; sonst würde sie mit falschen Zahlen weiterarbeiten.
Durch die Kälber gehen. Boxenweise in der Reihenfolge des Stalls. Je Kalb steht die empfohlene Menge da; du kannst sie überschreiben, wenn du anders entscheidest.
Zusammenfassung. Am Ende siehst du, was insgesamt rausging — je Kalb mit Box und Alter. Eine Box mit Gruppentränke steht als eine Zeile da: was die Gruppe insgesamt bekam und wie viel das je Kalb ist. Dieselbe Übersicht öffnet ein Tipp auf eine Runde unter „Letzte Runden", dann mit den Resten.
Unterbrechen statt abbrechen. Unter dem Rundgang steht Unterbrechen. Er führt zurück ins Menü, und dort ist der Knopf der Mahlzeit geteilt: links Fütterung fortsetzen — es geht beim Kalb weiter, bei dem du aufgehört hast —, rechts Fütterung abbrechen, das verwirft alles, was in dieser Runde schon erfasst war. Wechselst du mitten im Rundgang in einen anderen Reiter oder schließt die App, wird ebenso pausiert. Beim Kraftfutter genauso.
Woher die empfohlene Menge kommt
Die Futterkurve gibt je Alter eine Milchmenge vor; zwischen den Stützpunkten rechnet die App linear. Darauf legt sie drei Sicherungen:
Ad libitum
Wird je Zeile der Futterkurve angekreuzt und gilt genau für deren Altersbereich. Dann bestimmt nicht die Kurve die Menge, sondern das Kalb: „zuletzt aufgenommen plus Puffer". Tageszeit, Anzahl der Mahlzeiten und Futtertyp kommen weiter aus derselben Zeile — nur die Menge nicht.
Absetzen (Abtränken)
Ist ein Kalb aus der Kurve herausgewachsen, gibt es keine Milch mehr — dort greift das Absetzen. Die App legt dafür rechtzeitig ein To-do an (Kalb absetzen, bei einer Gruppentränke ein einziges Kälber absetzen mit dem Namen der Gruppe) und trägt den Tag im Kalender ein. Wann das kommt, siehst du vorher über die Kalendersuche nach abtränken. Der Eintrag nennt die Tränkekurve und das Alter, mit dem abgesetzt wird — hängen Kälber an verschiedenen Kurven, kann ein jüngeres Kalb deshalb früher dran sein als ein älteres. In einer Box mit Gruppentränke und bei Paaren zählt das jüngste Tier.
„Rest vom Vortag" — steht statt Starten dort dieser Knopf, ist die Runde davor noch offen. Erst den Rest eintragen, dann geht es normal weiter. Das gilt nur für die unmittelbar vorige Mahlzeit; liegt mehr dazwischen, verfällt der Knopf und die alte Runde bleibt als „Rest offen" in den letzten Runden stehen.
Kraftfutter
Funktioniert wie die Milch, ist aber absichtlich schlanker: Die Futtermethode gibt Kilogramm pro Tag vor, es gibt also eine Runde am Tag und keine Tageszeiten.
Der Rundgang
Die Boxen kommen in der Reihenfolge, die du unter Einstellungen → Kraftfutter festlegst — sie kann anders sein als bei der Milch. Je Kalb steht die empfohlene Menge und darunter „Zuletzt gefressen". Zwei Gesten:
Die Reste kommen später. Anders als bei der Milch endet der Rundgang mit der Zusammenfassung — die Reste trägst du danach in einem eigenen Durchgang über Reste eintragen ein. Bis dahin bleibt die Runde offen und die Zusammenfassung zeigt nur, was gegeben wurde.
Vorlage für mehrere Tage
Unter „Gegeben" stehen drei Knöpfe: 1 Tag, 2 Tage, 3 Tage. Sie rechnen nur aus, wie viel du vorlegen musst: Tagesmenge mal Tage (bei ad libitum kommt der Puffer einmal dazu). Gespeichert wird allein die Menge, die du gibst. Wie lange sie tatsächlich reicht, hältst du beim Reste-Eintragen fest: solange noch genug im Trog liegt, wählst du dort „nicht gefüttert". Wenn du dann den Rest einträgst, teilt die App die gefressene Menge auf diese Tage auf — in der Zusammenfassung steht je Kalb, wie viel es pro Tag gefressen hat, und das Diagramm zeigt für jeden Tag eine eigene Säule.
„Nicht gefüttert"
Liegt noch genug im Trog, legst du nichts Neues vor. Dafür gibt es je Kalb einen schlichten Knopf und für alle auf einmal den deutlich gerahmten Alle Tiere heute nicht gefüttert. Der Tag gilt damit als erledigt, ohne dass ein Rest erfunden wird.
Solche Kälber fallen aus der nächsten Fütterung heraus und tauchen beim nächsten Reste-Eintragen wieder auf, zusammen mit allen anderen Kälbern — beliebig oft und beliebig lange, solange du wieder „nicht gefüttert" wählst. Beendet wird die Kette erst, wenn du einen Rest einträgst und wieder fütterst.
Kommt ein Kalb zum ersten Mal ans Kraftfutter, während noch Reste der Vortage offen sind, trägst du zuerst die Reste ein. Danach wird das neue Kalb zusammen mit allen gefüttert, deren Rest du gerade eingetragen hast — statt allein vorweg und die anderen erst am nächsten Tag.
Die Tage müssen der Reihe nach ausgefüllt werden. Springst du vom 21. zum 23., zeigt die App statt des Fütterungs-Knopfes den Hinweis auf den fehlenden 22. und einen Sprung dorthin. Ein ausgelassener Tag verfällt also nicht stillschweigend mit null Rest.
Gruppen-Kraftfutter
Ist eine Box als Gruppe angekreuzt, wird sie wie die Gruppentränke als eine Einheit gefüttert. Den Takt gibt das jüngste Tier mit gültiger Kurvenzeile vor: Wer aus seiner Futtermethode herausgewachsen ist, frisst am selben Trog weiter mit. Erst wenn alle Tiere der Box zu alt sind, endet das Kraftfutter für die Box.
Holst du einen vergangenen Tag nach oder trägst Reste von gestern ein, gelten die Gruppen, wie sie an dem Tag standen — nicht die von heute. Das gilt bei der Gruppentränke genauso. Die App merkt sich dafür bei jedem Umstallen das Datum — das, was du unter Umgestallt am einträgst.
Listen
Hier steht die Auswertung. Elf Karten, jede führt in eine eigene Ansicht. Nichts davon musst du pflegen — alles rechnet sich aus dem, was du beim Füttern und in den Karteien einträgst.
Die Bilanz
Oben wählst du ein Jahr, darunter optional einen Monat. Die Kacheln zeigen alles, wozu es im Zeitraum Daten gibt: Geburten, Abgänge, Durchschnitts-Verkaufspreis und -gewicht, Futterkosten, getrunkene Milch, gefressenes Kraftfutter, Krankheiten, Biestmilch, Tageszunahme, erledigte Aufgaben und den Bestand.
Darunter laufen dieselben Zahlen als Diagramme — über alle Jahre, oder über die Monate, wenn du einen Monat gewählt hast. Daran siehst du, ob es besser wird.
Ist ein Monat vorbei, meldet die App beim ersten Öffnen einmal, dass der Monatsbericht fertig ist — mit einem Knopf direkt zu diesem Monat.
Kacheln fehlen? Das ist kein Fehler: Die Bilanz zeigt nur Kennzahlen, zu denen es im gewählten Zeitraum wirklich Daten gibt.
Einstellungen
Hier wird festgelegt, wie die App rechnet. Wenn eine PIN eingerichtet ist, fragt sie hier einmal danach.
Allgemein
Futter
Stall und Aufgaben
Daten
Vor dem Werksreset immer exportieren. Danach ist nichts mehr da — keine Kälber, keine Fütterungen, keine Historie.
Häufige Fragen
Daten sichern
Die gesamte Historie steckt in einer einzigen Datei auf dem Server. Ein vollständiges Backup ist eine Kopie davon.
In die Einstellungen gehen und Datenbank exportieren wählen.
Die Datei sicher ablegen — auf dem Rechner, einem Stick oder in einer Cloud. Nicht nur auf dem Gerät, von dem aus du sie geladen hast.
Regelmäßig wiederholen. Einmal im Monat reicht für die meisten Betriebe. Auf jeden Fall vor größeren Änderungen und vor einem Werksreset.
Zurückspielen geht denselben Weg über Datenbank importieren. Die App prüft die Datei vorher und legt automatisch ein Sicherheits-Backup des aktuellen Stands an, bevor sie etwas überschreibt.
Dazu steht hier nichts. Versuch ein anderes Wort — oder .